Outspoken (2017)

15,00

“Outspoken” bedeutet im Deutschen direkt, gerade heraus oder freimütig. Und so klingt auch das dritte Album von Masaa. Drei Jahre sind seit dessen Vorgänger “Afkar” vergangen, viel ist zwischenzeitlich passiert. Konzertreisen in Rabih Lahouds Heimat Libanon, wo er als Kind katholischer Maroniten 1982 geboren wurde, und nach Jordanien, Äthiopien, Mozambique, Ruanda und Simbabwe haben die preisgekrönte Band inspiriert. Masaas charakteristische Verbindung individueller Einflüsse klingt dadurch noch lebendiger und selbstverständlicher. War “Afkar” die eindrucksvolle Momentaufnahme einer Suche, dokumentiert “Outspoken” das kraftvolle Resultat einer zielstrebigen Entwicklung. Raffiniert verweben Masaa arabische Melodik mit variablen, manchmal tänzelnden Rhythmen, einem zwischen klassischen Einflüssen und Jazz changierenden Klavier und vielfarbigen Trompetenmodulationen. Dazu klingt Lahouds charakteristischer Gesang in allen Registern voller und souveräner denn je. Es ist eine Einheit durch Vielfalt, die Masaa stimmig und atmosphärisch dicht kreiert. Dabei findet die Band in Improvisationen zu anrührender Ausdruckskraft und beeindruckender Geschlossenheit. Essentiell ist, dass das Quartett nicht nur einzelne Soli aus dem Stegreif entwickelt. Meist wird nur die Grundstimmung festgelegt, das restliche Arrangement entsteht im Moment. Das funktioniert, weil sich alle längst intuitiv verstehen.

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Einheit durch Vielfalt: Die freigeistige Verbindung aus Orient und Okzident.

“Outspoken” bedeutet im Deutschen direkt, gerade heraus oder freimütig. Und so klingt auch das dritte Album von Masaa. Drei Jahre sind seit dessen Vorgänger “Afkar” vergangen, viel ist zwischenzeitlich passiert. Konzertreisen in Rabih Lahouds Heimat Libanon, wo er als Kind katholischer Maroniten 1982 geboren wurde, und nach Jordanien, Äthiopien, Mozambique, Ruanda und Simbabwe haben die preisgekrönte Band inspiriert. Masaas charakteristische Verbindung individueller Einflüsse klingt dadurch noch lebendiger und selbstverständlicher. War “Afkar” die eindrucksvolle Momentaufnahme einer Suche, dokumentiert “Outspoken” das kraftvolle Resultat einer zielstrebigen Entwicklung. Raffiniert verweben Masaa arabische Melodik mit variablen, manchmal tänzelnden Rhythmen, einem zwischen klassischen Einflüssen und Jazz changierenden Klavier und vielfarbigen Trompetenmodulationen. Dazu klingt Lahouds charakteristischer Gesang in allen Registern voller und souveräner denn je. Es ist eine Einheit durch Vielfalt, die Masaa stimmig und atmosphärisch dicht kreiert. Dabei findet die Band in Improvisationen zu anrührender Ausdruckskraft und beeindruckender Geschlossenheit. Essentiell ist, dass das Quartett nicht nur einzelne Soli aus dem Stegreif entwickelt. Meist wird nur die Grundstimmung festgelegt, das restliche Arrangement entsteht im Moment. Das funktioniert, weil sich alle längst intuitiv verstehen.

Trackliste

1. Quand le soleil 3:34
2. Sawa 3:42
3. Ta voix 3:32
4. Natra 3:49
5. Miah 5:55
6. Helem 3:29
7. Über mir 5:04
8. Moving on 3:28
9. Fuädi 3:31
10. Wara‘i 5:38
11. An die Hand 2:41
12. Nam 2:48
13. Kilmati 5:34

Band

Rabih Lahoud: vocals
Marcus Rust: flugelhorn, trumpet
Clemens C. Pötzsch: piano, electronics
Demian Kappenstein: drums, percussion